O2 vs. VoipDiscount !?

Monday, October 13. 2008
Wer von seinem Handy aus billig Anrufe ins Ausland tätigen will, kann das machen z.B. mit VoipDiscount:
das Prinzip ist einfach, von seinem Handy aus eine Festnetznummer im eigenen Land von VoipDiscount anrufen und wenn man verbunden ist, gibt man dann die eigentliche Nummer ein. Man zahlt also die Kosten aufs Festnetz + 1 c/min. (bei aktuellem Stand).
Jetzt kommt der Hacken, wenn man bei o2 ist: o2 sperrt einfach diese Festnetznummern, es klingelt nicht, rein gar nichts passiert. Daraufhin hab ich mal VoipDiscount geschrieben und sehr schnelle und hilfreiche Antwort bekommen:

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We are sorry for the inconvenience you experienced. O2 keeps blocking our access numbers for unclear reasons. We are doing what we can to deal with these problems by opening new phone numbers, but so far they have just blocked those again too as soon as they track them down. Though the reasons remain unclear, we believe this is because they want their customers to use their services to make international calls instead of ours.

We have opened several new access numbers which will not appear on the site at this time. Please try using our services using the number below:

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Please do not communicate this number to O2, as they will simply block the number again, making it impossible for you to make calls using our access numbers.

Once more, we apologize for any inconvenience caused.

Kind regards,

Customer Service

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Wenn das nicht mal unlautere Mittel sind die Kundenrechnung hochzutreiben!

Chinareise: 18. Tag

Tuesday, September 30. 2008
Wieder mal was länger geschlafen und dann mit dem Bus in die Stadt und den Konfuziustempel besucht. Die vielen kleinen Gassen (Hutongs) in der Gegend sind auf alle Fälle auch sehenswert. Der Tempel an sicht ist architektonisch nicht sehenswerter als andere Tempel, aber das Museum zeigt den Werdegang von Konfuzius und seine die Ideen seiner Philosophie. Es gibt auch Konfuzius Institute in aller Welt, entsprechen quasi dem Goethe Institut für Deutschland, mit der Aufgabe Kultur und Sprache zu vermitteln.
Auf dem Rückweg habe ich es dann mal geschafft mit dem Bus zurückzufahren zum Campus, auch wenn ich zuerst wieder im Falschen saß, obwohl es die richtige Busnummer 919 war. Mir sagte dann ein Chinese, der wirklich gut englisch konnte, dass ich den Bus 919 mit den zwei Türen nehmen sollte, der fährt dorthin, wo ich hinwill. Weil ich wohl etwas unglaubwürdig guckte, wiederholte eine andere Chinesin, die auch sehr englisch konnte, dasselbe nochmal. Also ausgestiegen und in den Bus mit den zwei Türen eingestiegen und schon war ich nach 15 Min. da. Wer hätte das gedacht, dass man auf die Anzahl der Türen achten muss, um am richtigen Ort anzukommen? Aber andere Länder, andere Sitten :-)

Chinareise: 17. Tag

Monday, September 29. 2008
Postkarten verschickt, gar nicht so einfach, besonders weil heute ein Feiertag ist und nicht jede Post auf hat. Zum Glück kann bei der Post eine Angestellte ganz gut englisch, das hat ganz gut geklappt. War noch bei einem Teehaus, dort kann man sich gut entspannen, auch wenn mich die Leute kaum verstanden haben, habe ich einen Tee bekommen. Abends Badminton und Tischtennis mit Kommilitonen gespielt, im Tischtennis gehen die Chinesen gut ab! :-)

Chinareise: 16. Tag

Sunday, September 28. 2008
Besuch der großen Mauer bei Bandaling. Wir nehmen die Buslinie 919 und fahren ca. 1 1/2 Std. dorthin. Der Ort ist wie in meinem Reiseführer beschrieben kommerzialisiert und mit total überfüllt. Trotzdem ist es irgendwie witzig die ca. 2km auf der Mauer rumzukrakzeln. Alle paar Minuten legen Jungtao und ich eine Pause ein, weil die Steigung manchmal doch ziemlich extrem ist. Ich versuche am Geländer runterzurutschen, was auch fast klappt, wenn ich meine Hose nicht so durchgeschwitzt hätte :-) Also laufen... Abends dann essen in der Mensa für 4 Yuen. Naja, für immer will ich diese Gerichte auch nicht essen, aber die Auswahl ist zumindest größer als Jena.

Chinareise: 15. Tag

Saturday, September 27. 2008
Pause gemacht. Am Abend Malatang gegessen. Da sucht man sich selber Spieße aus auf denen verschiedenes Gemüse, oder auch Fleisch aufgespießt ist, gibt es der Frau am Schalter, die einen dann abkassiert ( bei mir 7 Yuen ) und wartet bis seine Nummer aufgerufen wird. Dann darf man sein in einer Sauce gekochtes Gemüse und Fleisch abholen. Hat gewisse Ähnlichkeit mit dem Feuertopf, auch wenns zum Glück nicht ganz so scharf ist.

Chinareise: 14. Tag

Friday, September 26. 2008
Besuche zusammen mit Jungtao und Luo den Himmelstempel (Tian Tan). Im Tempel findet auch ein Staatsempfang statt, viel Polizei und Sicherheitsleute bewachen das Gelänge und wir müßen warten bis der Besuch vorbei ist. Ernst dann können wir hineingehen. Abends gehen wir noch in das Einkaufszentrum Hong Qiao Pearl Market, wo es wirklich alles mögliche gibt, aber auch ziemlich viel Ramsch. Ich kaufe Tee ein und einen Buddha. Wir machen uns auf den Weg zum Campus und mir fällt auf, dass auch Jungtao und Luo nach dem richtigen Bus fragen müßen. Ich passe diesmal mehr auf um die richtige Haltestelle zu erwischen, aber der Name wird nicht auf dem Display angezeigt, sondern nur durchgesagt. Tja, keine Chance ohne etwas mehr chinesisch zu können...

Chinareise: 13. Tag

Thursday, September 25. 2008
Fahrt mit dem Bus vom Campus in die "Innenstadt" von Beijing. Und irgendwie hatte ich es verpasst an der richtigen Haltestelle auszusteigen, aber mit der Linie 5 bin ich dann doch noch beim Tiananmen angekommen. Am Platz des himmlischen Friedens sind es schon viele Leute, aber in der verbotenen Stadt selber wird es auch nicht weniger. Die Stadt selber ist riesig, ein Tag reicht da eigentlich nicht aus um alles zu sehen. Abends geht mir dann die Kraft aus und ich mache mich auf den Heimweg. Da fällt mir auf, dass am Tiananmen ja immer die Fahne, wenn die Sonne untergeht eingeholt wird. Das ist für die Chinesen ein großes Spektakel, es wird schon zig Minuten vorher an der Absperrung vor der Fahne gewartet, um einen guten Platz zu bekommen. Ich warte auch und stehe mir die Beine in den Bauch. Kann mich nicht wirklich an diesem Prozedere begeistern, aber finde es interessant wie soviele Leute anfangen zu knippsen, wenn die Fahne eingeholt und gefaltet wird. Es ist dunkel und ich mache mich auf zum Campus, schwieriger als ich dachte wird es. Die Taxi Fahrer wollen mich nicht dorthin fahren, wer weiß wieso, wahrscheinlich zu weit. Ich fahre mit der U-Bahn zu einer anderen Station, um von dort die Linie 919 zu nehmen mit der ich auch gekommen bin. U-Bahn kein Problem, Bus fahren schon. Ich frage, ob das der Bus ist, der in Richtung Campus fährt, die Frau sagt "nein" und ich nehme den Bus in die andere Richtung. Dort sagt mir aber auch eine andere Frau, dass das nicht der richtige Bus sei und ich den anderen nehmen soll. Tja, irgendwer hat wohl Unrecht. Ich kann mich nicht entscheiden und zum Glück finde ich dann doch noch einen Taxifahrer, der mich zum Campus fährt für 31 RMB. Der Bus hätte 2 RMB gekostet, aber bei den Preisen, Schwamm drüber :-) Außerdem verfolgen wir heute den Start einer bemannten chinesischen Rakete, der auf CCTV 1 übertragen wird.

Chinareise: 12. Tag

Wednesday, September 24. 2008
Mal ausschlafen. Etwas zu lange um wie gedacht die "Verbotene Stadt" zu besichtigen. Gehe mit Lei und Jungtao zu einem großen Computermarkt, wo jeder noch etwas für sich kauft. Großes Gewusel bei den unzähligen Händlern, aber jeder kann zuletzt kaufen, was er wollte.

Chinareise: 11. Tag

Tuesday, September 23. 2008
Gehe mit Lei zum Wohnheim auf dem Campus der Beijing Information Science and Technology University, die übrigens auch Partneruni der FH-Jena ist. Die Hausverwaltung stimmt zu, dass ich hier bleiben kann für den Rest meines Aufenthaltes, wirklich praktisch :-)

Chinareise: 10. Tag

Monday, September 22. 2008
Abschied von der Familie Zheng, bekomme noch kleine Geschenke u.a. Schnapps und Walnüsse! :-) Die Einladung wiederzukommen werde ich bei genug Geld und Zeit gerne annehmen. Machen uns per Zug auf nach Peking im Schlafwaggon. Übernachte eine Nacht im 7 Days Inn, vielleicht kann ich die restliche Woche in einem Wohnheim mich einquatierten, ansonsten muß ich mir was anderes suchen.

Chinareise: 9. Tag

Sunday, September 21. 2008
Rückkehr nach Taiyuan wieder mit dem Auto. Abends noch Besuch der Saune mit Lei. Werden
lange durchmassiert und anschließend mit Salz eingerieben, wohl zur Desinfektion, in die Saune geschickt. Morgen gehts dann wieder zurück nach Beijing mit dem Zug.

Chinareise: 6. Tag

Thursday, September 18. 2008
Ich fühle mich krank und schlapp. Die Halsschmerzen haben wohl ihr Maximum erreicht. Wir machen uns auf zu einem Tempel, dafür müßen wir 1080 Stufen erklimmen, komme aus dem Schwitzen gar nicht mehr raus. Der Tempel an sich scheint als Pilgerstätte beliebt zu sein, denn wir treffen zig Leute, die ein paar Schritte machen und sich dann auf den Boden werfen. Der Abstieg ist wesentlich einfacher, allerdings zittern unsere Beine ganz gewaltig, als wir unten ankommen. Wir fahren mit dem Bus zurück und machen einen Zwischenstop bei einem weiteren Tempel, wo uns etwas über die Geschichte des Tempels erzählt wird. Ich verstehe natürlich nur Bahnhof :-) Schüttelfrost macht sich breit, aber weiter gehts im Bus nach Hause. Angekommen, holt uns Leis Vater ab und ich nehme eine Tablette gegen meine Beschwerden. Nach einer Weile und dem leckeren Abendessen, fühle ich mich etwas besser.

Angemerkt:

Manche Internetseiten bzw. ganze Domains werden geblockt. Z.B. myspace.com oder dyndns.org

Volkswagen Autos haben in China auch ganz andere Namen, was ich bisher gesehen habe:
Santana 2000
Santana 3000
Vista

Chinareise: 4. Tag

Tuesday, September 16. 2008
Geschlafen bis um 10 Uhr, dann Frühstück/Mittagessen um 12 im Restaurant nebenan. Es gab Feuertopf,
der war schärfer als ich ihn kenne, aber nicht zu scharf um ihn zu essen. Wir ließen uns Zeit mit dem Essen und machten uns dann vielleicht 2 Stunden später auf, um Sportschuhe und einen Compact-Flash Speicher für mich zu kaufen. Zuvor fahren wir noch das Auto waschen, was alles "händisch" gemacht wird. Die Besitzerin nögelt ein bisschen herum, dass ich fotografiere, weil sie wohl Angst hat, dass jemand merkt, dass sie Leitungswasser zum Autowaschen benutzt, was in China verboten ist. Mit dem neuen CF in der Kamera drückte ich natürlich erst so recht ab und während der Autofahrt ergaben sich ganz interessante Bilder. Am Abend bei Leis Eltern gab es wieder Leckeres, u.a. auch Bao-se. Aus Thailand auch bekannt als Salabao.

Chinareise: 3. Tag

Monday, September 15. 2008
Morgens um 6:30 Uhr stehen wir auf, und treffen uns mit Leis Schwager und Schwester zum Frühstück in einem Restaurant, wo es eine Spezialität gibt: Lammfleischsuppe. Wir müßen warten bis wir uns einen Tisch ergattern können und der Schwager steht derweil an der Schlange an für die Suppen. Es schmeckt gut und gestärkt machen wir uns mit dem Auto auf zum "Qiao Compound". Es ist ehemaliges Wohnviertel, das zu einem Museum umfunktioniert wurde. Im Anschluss fahren wir zum Jinci Tempel. Wir essen noch zu Mittag, es gibt u.a. auch "verbuddelte" Eier, die ich aus Thailand kenne, aber noch nicht gegessen habe. Sie schmecken wie normale Eier, auch wenn sie nicht so appetitlich aussehen, nur leicht bitter. Die Tempelanlage ist riesig und wir hangeln uns von einem Gebäude zum nächsten. Wir fahren nach Taiyuan zurück und essen zu Abend bei einem Restaurant, das ganz im Stil Mao's eingerichtet ist,
Bilder von ihm schmücken die Wände. Gesättigt fahren wir nach Hause und beschließen den nächsten Tag ruhig anzugehen.

Chinareise: 2. Tag

Sunday, September 14. 2008
Die Nacht im Schlafwaggon war relativ angenehm, hab schon schlimmeres erlebt z.B. eine Nachtreise im Zug mit "Schlafsitzen". Eine halbe Stunde vor Ankunft in Taiyuan weckt mich also Lei, weil die Kontrolleurin die Plastikkarte wieder haben will, die ich im Gegenzug für mein Papierticket bekommen habe. Und jetzt bekomme ich also wieder das Papierticket zurück... Sodann verrichte ich dann auch meine Morgentoilette und bin ganz froh, dass es nur ein kleines Geschäft ist, da es eine Stehtoilette ist und der Zug doch extrem wackelt. Am Bahnhof holt uns Leis Schweister und Leis Schwager ab, sie haben ein Auto und wir fahren zu einem Straßenrestaurant, um zu frühstücken. Es gibt Suppe mit Fleischstückchen und kleinerem Gemüse. Außerdem noch in Öl fritierter Weizenteig (Youtiao / 油条). Das Fritierte kommt mir doch sehr bekannt vor und ich erinnere mich, dass ich das damals in Thailand schonmal gegessen habe, wo es patongkoh / ปาท่องโก๋ genannt wird.

Im Anschluss fährt uns Leis Schwager zu seiner Wohnung, wo wir uns einquatieren können. Mittags geht es zu einem Familienessen bei dem es reichlich verschiedene Speisen gibt. Beschreiben läßt sich das schwer, aber ich bin satt geworden ... und ich habe meine weiße Hose wieder schön bekleckert :-)
Nachmittags geht es wieder nach Hause und ich erhole mich mit einem Nickerchen von der Zugfahrt und dem chinesischen Schnapps. Abends geht es dann zu Leis Eltern, seinem Schwager und seiner Schwester (das Baby auf den Bildern ist Leis Neffe). Mama Zheng macht Jiaozi / Gyōza mit vielen anderen kleinen aber feinen Leckereien. Außerdem gibt es 48%igen Schnapps, der seiner Umdrehungszahl alle Ehre macht. Ich bedanke mich und überreiche meine Mitbringsel aus Deutschland in der Hoffnung, dass ihnen etwas davon mundet. Aber der Wille zählt ja bekanntlich
Danach machen wir uns wieder auf zur Wohnung vom Schwager.